Flammhemmende antistatische Schutzkleidung: Sets & Normen 2026
Flammhemmende antistatische Schutzkleidung: Sets & Normen 2026
Für Industrie und Energiewirtschaft heißt flammhemmende antistatische Schutzkleidung 2026 fast immer: EN ISO 11612 plus EN 1149-5, ergänzt um IEC 61482-2 oder EN 13034-6 je nach Gefährdung. Wer richtig beschafft, bündelt Norm, Set und Größenlauf zu einer Stückliste, die sich über Jahre nachbestellen lässt. Dieser Ratgeber zeigt, welche fünf Sets, welche Checkliste und welcher Logo-Prozess dafür wirklich zählen.
Die Schwierigkeit liegt selten an der Norm selbst, sondern an der Übersetzung in eine Bestellung: Welche Code-Buchstaben zählen für Ihre Tätigkeit, welches Set passt zu Sommer oder Winter, und wie bekommt Ihr Firmenlogo auf die Jacke, ohne die Schutzwirkung zu gefährden? Genau diese drei Fragen entscheiden, ob eine Beschaffung reibungslos läuft oder zur Nachbesserung wird.
Bevor Sie bestellen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Punkte, die in der Praxis am häufigsten übersehen werden:
- Raffinerien und Tanklager benötigen praktisch immer die volle Multinorm-Kombination aus fünf Schutznormen gleichzeitig.
- EN 1149-5 wirkt nur als geerdetes Gesamtsystem mit ableitfähigem Schuhwerk, nie als Einzelteil.
- Ein nicht flammhemmendes Firmenlogo kann die Schutzwirkung einer FR-Jacke laut DGUV-Regel teilweise aufheben.
- Moderne Multinorm-Gewebe wiegen mit rund 245 g/m² deutlich weniger als ältere Zweilagenlösungen.
Welche Normkombination aus EN ISO 11612 und EN 1149-5 zählt in der Praxis?
Für Tätigkeiten mit Funken-, Hitze- oder ATEX-Risiko brauchen Sie in der Regel EN ISO 11612 mit mindestens zwei Code-Buchstaben plus EN 1149-5 als Ableitschutz. Diese Mindestausstattung wird in Gefährdungsbeurteilungen für Industrie und Energiewirtschaft regelmäßig verlangt.
EN ISO 11612 verlangt für jede Zertifizierung mindestens die Prüfung der begrenzten Flammausbreitung, also A1 (Oberflächenbeflammung) oder A2 (Kantenbeflammung), plus wenigstens einen weiteren Schutzbuchstaben. Diese zusätzlichen Buchstaben stehen für ganz konkrete Gefährdungen:
- B1 bis B3: Schutz vor konvektiver Hitze, gestuft nach Intensität.
- C1 bis C4: Schutz vor Strahlungshitze, ebenfalls gestuft.
- D und E: Schutz vor Metallspritzern, etwa beim Schweißen oder Gießen.
- F1: Kontakthitzeschutz bis 250 Grad Celsius.
Für Code D oder E schreibt die Norm sogar vor, wie die Jacke geschnitten sein muss: Sie muss den Hosenbund in jeder Körperhaltung um mindestens 20 Zentimeter überdecken, Außentaschen brauchen Patten, die die Öffnung um mindestens 20 Millimeter überragen, und Hosenbeine dürfen keine Aufschläge haben, in denen sich Funken sammeln könnten (EN ISO 11612 Konstruktionsvorgaben).
EN 1149-5 fordert einen Oberflächenwiderstand von höchstens 2,5 × 10⁹ Ohm auf mindestens einer Materialseite. Diese Kennzahl gilt nie für ein einzelnes Kleidungsstück, sondern immer für ein komplett geerdetes System inklusive ableitfähigem Schuhwerk und passendem Fußboden.
Gut zu wissen: EN 1149-5 verlangt zusätzlich, dass die antistatische Außenschicht alle nicht-antistatischen Unterschichten dauerhaft und vollständig bedeckt, auch beim Bücken oder Armheben, und dass leitfähige Accessoires wie Metallknöpfe oder Reißverschlüsse verdeckt sein müssen. Eine offen getragene Jacke erfüllt die Norm also nicht.
Raffinerie, Stadtwerke oder Werkstatt: Welche Normen verlangt Ihr Einsatzbereich wirklich?
In der Praxis unterscheiden sich die Pflichtnormen deutlich nach Branche: Raffinerien und Tanklager brauchen die volle Multinorm-Kombination, Stadtwerke meist drei Normen, Werkstätten häufig nur die Basis. Die folgende Übersicht zeigt, welche Kombination in welchem Umfeld typischerweise verlangt wird.
| Einsatzbereich | Typische Pflichtnormen | Warum diese Kombination |
|---|---|---|
| Raffinerie / Tanklager | EN ISO 11612, EN 1149-5, EN 13034-6, IEC 61482-2, oft zusätzlich EN ISO 20471 | ATEX-Zonen, Chemikalienspritzer und Störlichtbogen treten hier gemeinsam auf |
| Stadtwerke / Energieversorger | EN ISO 11612, EN 1149-5, IEC 61482-2 | Schaltanlagenarbeit mit Störlichtbogenrisiko, oft im Freien |
| Instandhaltung / Werkstatt | EN ISO 11612, EN 1149-5 optional | Funken- und Hitzerisiko ohne durchgängige Ex-Zone |
Diese Zuordnung beschreibt die in Herstellerdatenblättern und Beschaffungspraxis übliche Ausstattung und ersetzt keine eigene Gefährdungsbeurteilung. Für Werkstätten außerhalb klassifizierter Ex-Zonen ergibt sich der Bedarf an EN 1149-5 aus der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung; eine feste Branchenvorgabe dafür gibt es nicht.
Wo ATEX-Zonen im Spiel sind, wird EN 1149-5 zur Pflicht. Zone 0 bis 2 beschreibt Gas-, Dampf- und Nebelgefährdung, Zone 20 bis 22 Staubgefährdung, und die Einteilung ist gesetzliche Arbeitgeberpflicht nach Gefahrstoffverordnung und ATEX-Betriebsrichtlinie. In genau diesen Zonen, typischerweise Ölförderung, Raffinerien, Erdgaspipelines und Chemieanlagen, wird antistatische Schutzkleidung laut Fachliteratur zur verpflichtenden PSA-Komponente (EN 1149-5 in ATEX-Bereichen).
Multinorm-Kleidung, die alle fünf Normen gleichzeitig abdeckt, kombiniert in der Praxis meist EN ISO 11612 (A1+A2/B1/C1/F1), EN 1149-5, EN 13034-6 Typ 6 und IEC 61482-2 APC1 (Multinorm-Bekleidung). Kolzen führt zertifizierte FR-Artikel genau in dieser Multinorm-Kategorie für Petrochemie und Raffinerien geordnet nach Einsatzbereich, sodass Sie nicht jede Norm einzeln abgleichen müssen.
Fünf Beschaffungs-Sets für flammhemmende antistatische Schutzkleidung
Für die meisten Betriebe reichen fünf klar abgegrenzte Sets: ein Sommer- und ein Winter-Set für Jacke und Hose, ein Multinorm-Overall für den Vollschutz, ein Layering-Set für die Unterkleidung und eine Warnschutz-Weste als Ergänzung. Welches Set Sie wählen, hängt von Klima, Tragezeit und Ex-Zone ab.
Sommer-Set: Jacke und Hose in leichtem Multinorm-Gewebe
Für Innenarbeit und warme Außeneinsätze eignen sich leichte Aramid-Mischgewebe zwischen 150 und 220 g/m², die deutlich weniger wiegen als klassische Zweilagenstoffe und trotzdem die volle Norm-Prüfung bestehen.
- Material: Meta-/Para-Aramid-Mischgewebe, 150 bis 220 g/m².
- Verschlüsse: verdeckter Reißverschluss, keine offen liegenden Metallknöpfe.
- Reflex: angesetzte Reflexstreifen bei Außeneinsatz nach EN ISO 20471.
- Taschen: Außentaschen mit Patten, die die Öffnung um mindestens 20 mm überragen.
- Größenlauf: durchgehend in Damen- und Herrenschnitt, S bis 4XL.
Winter-Set: Jacke und Hose mit Steppfutter
Für Außeneinsätze im Winter, etwa bei Stadtwerken oder auf Freianlagen, brauchen Sie Gewebe zwischen 320 und 350 g/m², die zusätzlich wärmen, ohne die Schutzklasse zu verlieren.
- Material: Fleece- oder Steppfutter-Kombination, 320 bis 350 g/m².
- Knie: verstärkte, vorgeformte Kniepartien für kniende Tätigkeiten.
- Verschlüsse: verdeckte Druckknöpfe am Kragen gegen Zugwind.
- Nässeschutz: optional wasserabweisende Außenmembran für Freiluftschichten.
- Größenlauf: gleiche Kollektion wie das Sommer-Set, damit Sie Größen nicht neu ermitteln müssen.
Multinorm-Overall für Raffinerie und Tanklager
Wo alle fünf Normen gleichzeitig gelten, ist der Einteiler die sicherste Wahl, weil er keine Lücke zwischen Jacke und Hose lässt, durch die Funken oder Chemikalien eindringen könnten. Der Multinorm-Overall im Kolzen-Shop ist genau für diese Vollschutz-Situation ausgelegt.
- Material: APC1-Multinormgewebe, häufig um 245 g/m² trotz Fünffachnorm.
- Normen: EN ISO 11612, EN 1149-5, EN 13034-6 Typ 6, IEC 61482-2.
- Verschlüsse: durchgehender Frontreißverschluss mit verdeckter Patte.
- Passform: elastische Einsätze an Schulter und Knie für Bewegungsfreiheit ohne Sicherheitsverlust.
Unterwäsche- und Layering-Set
Unter der Multinorm-Kleidung tragen Sie idealerweise ein flammhemmendes Funktionsshirt oder Langarmshirt, das Schweiß ableitet, statt ihn zu stauen. Diese Schicht muss laut offizieller Auskunft nicht zwingend antistatisch sein, wenn ableitfähiges Schuhwerk und ein geeigneter Fußboden für die Erdung sorgen. Flammhemmend sollte sie trotzdem sein, denn Wärmefunktion und Flammschutz lassen sich problemlos kombinieren (KomNet-Auskunft zur Unterkleidung). Das passende FR-Unterwäsche-Sortiment im Kolzen-Shop deckt diesen Bedarf ab.
- Material: flammhemmende Baumwoll- oder Modacryl-Mischung, eng anliegend.
- Funktion: feuchtigkeitsableitend für Ganzschicht-Tragezeit.
- Schnitt: ohne Metallverschlüsse, die unter der Außenschicht verdeckt sein müssten.
- Größenlauf: körperbetont, damit keine Falten unter dem Overall entstehen.
Warnschutz-Weste oder Softshell als Ergänzungsschicht
Bei Dämmerung, Nebel oder Arbeiten im Straßenverkehr auf dem Werksgelände ergänzt eine FR-/antistatische Warnweste der Klasse 3 das Set, ohne dass Sie die komplette Jacke tauschen müssen. Diese Warnwesten mit FR- und Antistatik-Zertifizierung lassen sich direkt über die vorhandene Jacke ziehen.
- Reflex: umlaufende Reflexstreifen nach Klasse-3-Vorgabe.
- Material: flammhemmendes Trägergewebe, antistatisch ausgerüstet.
- Passform: weit genug, um über die Winterjacke zu passen, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Einkaufs-Checkliste für Ausschreibung und Bestellung
Für eine Ausschreibung oder Sammelbestellung brauchen Sie fünf Angaben, die Sie direkt in die Leistungsbeschreibung übernehmen können. Fehlt einer dieser Punkte, verzögert sich die Lieferung meist durch Rückfragen.
- Normen: exakte Code-Buchstaben nennen, etwa A1/A2/B1/C1/F1 statt nur „EN ISO 11612".
- Größen und Passform: Damen- und Herrenschnitt getrennt erfassen, inklusive Übergrößen.
- Stücklistenlogik: Sets so definieren, dass Jacke, Hose und Zubehör einzeln nachbestellbar bleiben.
- Nachkauf-Fähigkeit: gleiche Kollektion über mehrere Jahre verfügbar, damit Ersatzstücke farblich und normativ passen.
- Tragekomfort: Grammatur und Stretch-Anteil festlegen, ohne die Schutzklasse zu senken.
Gerade der letzte Punkt wird oft unterschätzt: Ein zu schweres Gewebe führt dazu, dass Schutzkleidung im Alltag nicht richtig geschlossen oder sogar weggelassen wird. Moderne Multinorm-Gewebe mit rund 245 g/m² liefern den vollen Normschutz bei deutlich geringerem Gewicht als die bis zu 700 g/m² schweren Zweilagenlösungen früherer Generationen (Gewichtsvergleich Multinorm-Gewebe).
Firmenlogo auf FR- und antistatischer Kleidung: Was normgerecht ist
Ein Firmenlogo dürfen Sie auf flammhemmender antistatischer Kleidung nur mit Material aufbringen, das dieselben Schutzeigenschaften wie das Grundgewebe hat, sonst riskieren Sie den teilweisen Verlust der Schutzwirkung. Diese Vorgabe folgt direkt aus der einschlägigen Unfallverhütungsvorschrift.
Die DGUV Regel 112-189, Ziffer 7.4 verlangt, dass bei Reparatur oder Veredelung von Schutzkleidung nur Materialien mit gleichen Schutzeigenschaften verwendet werden dürfen. Ein Firmenlogo aus normalem, nicht flammhemmendem Stickfaden auf einer Schweißerjacke hebt die Schutzwirkung an genau dieser Stelle teilweise auf, unabhängig davon, wie klein das Logo ist.
Typische Fehler laut Textilservice-Praxis: Brennbare Embleme, niedrig schmelzende Fäden und zu dicke Nähte gehören zu den häufigsten Ursachen dafür, dass ein Logo die Baumusterprüfung einer Schutzjacke gefährdet.
PSA-Embleme werden deshalb mit speziellem flammhemmendem Garn gestickt, das dieselbe Prüfung besteht wie das Grundgewebe (flammhemmender Emblemservice). Bei Warnschutzkleidung kommt eine weitere Grenze dazu: Das Logo darf die vorgeschriebene Mindestfläche von 0,8 m² hochsichtbaren Materials nicht unterschreiten, egal wie prominent Sie es platzieren möchten.
Kolzen liefert Ihnen zertifizierte FR-/antistatische Bekleidung und veredelt auf Wunsch Ihr Firmenlogo flammhemmend, inklusive Freigabe-Muster, damit Sie CI und Schutzanforderung gleichzeitig erfüllen. Der Ablauf ist bewusst kurz gehalten: Sie senden Ihr Logo als Vektordatei, Kolzen prüft Platzierung und Material und schickt Ihnen ein Freigabe-Muster zur Abnahme, danach geht die veredelte Kollektion in Serie. Details zum Prozess finden Sie auf der Service-Seite für Firmenlogo-Druck und Stickerei.
Vor der Bestellung: Welche Angaben Sie intern klären sollten
Sammeln Sie fünf Informationen, bevor Sie den Warenkorb füllen: Tätigkeit, Gefährdung, Klima, Tragezeit und Schichtmodell. Ohne diese Angaben bestellen Sie fast immer entweder zu wenig Schutz oder unnötig schweres Gewebe.
- Tätigkeit: Schweißen, Schaltanlagenarbeit oder reine Instandhaltung erfordern unterschiedliche Code-Buchstaben.
- Risiko: die betriebliche Gefährdungsbeurteilung zeigt, ob eine ATEX-Zone und damit EN 1149-5 zur Pflicht wird.
- Klima: Innenarbeit oder Freianlage entscheidet zwischen Sommer- und Winter-Set.
- Tragezeit: Ganzschicht-Tragen verlangt mehr Atmungsaktivität als kurze Einsätze.
- Schichtmodell: im Mehrschichtbetrieb brauchen Sie meist zwei bis drei Sets pro Mitarbeiter, damit Wäsche und Tragen sich abwechseln.
Mit diesen fünf Antworten filtern Sie im Kolzen-Shop nach antistatischer ESD-Arbeitskleidung gemäß EN 61340 oder direkt nach Ihrer Multinorm-Kategorie, statt sich durch hunderte Einzelartikel zu klicken. So reduzieren Sie die Beschaffung auf die Artikel, die Ihre Norm-Kombination tatsächlich erfüllen.
Von der Normtabelle zur fertigen Bestellliste
Sie sparen am meisten Zeit und Geld, wenn Sie Normkombination, Set-Auswahl und Logo-Freigabe von Anfang an gemeinsam planen, statt sie nacheinander abzuarbeiten. Ändern Sie das Logo-Muster erst nach der Lieferung, zahlen Sie für Veredelung und Versand doppelt.
Klären Sie deshalb zuerst die Normkombination anhand Ihrer Gefährdungsbeurteilung, dann die passenden Sets für Sommer, Winter und Layering, und erst danach die Logo-Veredelung mit Freigabe-Muster. In dieser Reihenfolge behalten Sie sowohl die Schutzwirkung als auch Ihr CI im Blick.
Als nächsten Schritt tragen Sie Tätigkeit, Risiko und Klima aus Ihrem Team zusammen und filtern anschließend im Kolzen-Shop nach der passenden Multinorm-Kategorie, um eine vollständige, nachbestellbare Stückliste zusammenzustellen.
Häufige Fragen zu flammhemmender antistatischer Schutzkleidung
Muss die Unterwäsche unter flammhemmender antistatischer Kleidung auch antistatisch sein?
Nein, die Unterkleidung muss nicht zwingend antistatisch sein, wenn zusätzlich ableitfähiges Schuhwerk getragen wird und der Träger über einen geeigneten Fußboden geerdet ist. Flammhemmend sollte sie trotzdem sein, da sich wärmende und flammhemmende Eigenschaften gut kombinieren lassen.
Wie schwer darf flammhemmende antistatische Schutzkleidung für den Sommer sein?
Für Sommereinsätze reichen Gewebe zwischen 150 und 220 g/m², typischerweise Meta- oder Para-Aramid-Mischungen. Diese Grammatur erfüllt die volle Norm-Prüfung und bleibt trotzdem deutlich leichter als Winterware mit 320 bis 350 g/m².
Darf ich ein Firmenlogo selbst auf eine FR-Jacke aufbügeln oder nähen lassen?
Nein, ein selbst aufgebrachtes Logo aus normalem Material darf laut DGUV Regel 112-189 nicht ohne Prüfung auf eine zertifizierte FR-Jacke aufgebracht werden. Nur Material mit denselben Schutzeigenschaften wie das Grundgewebe erhält die Baumusterprüfung aufrecht.
Welche Normkombination brauche ich für die Werkstatt ohne ATEX-Zone?
Für reine Instandhaltung ohne klassifizierte Ex-Zone reicht in vielen Fällen EN ISO 11612 mit den passenden Code-Buchstaben aus. EN 1149-5 wird dann optional und richtet sich allein nach der individuellen betrieblichen Gefährdungsbeurteilung.
Warum wiegt moderne Multinorm-Schutzkleidung weniger als ältere Modelle?
Moderne APC1-Multinormgewebe kommen mit rund 245 g/m² aus, weil Fasermischungen aus Aramid, Modacryl und Carbon dieselbe Schutzwirkung mit weniger Material erreichen. Ältere zweilagige Störlichtbogen-Lösungen wogen dagegen oft bis zu 700 g/m² insgesamt.