Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Offizieller Distributor
Kostenloser Versand ab €350
14 Tage Rückgabe

Arbeitskleidung bedrucken lassen: Ablauf, Preise & Verfahren

Arbeitskleidung bedrucken lassen: Ablauf, Preise & Verfahren

Wenn Sie Arbeitskleidung bedrucken lassen, schicken Sie uns zuerst Ihr Logo, und wir schlagen das passende Druckverfahren vor, bevor Sie ein Muster freigeben. Der Stückpreis sinkt deutlich, wenn Sie mehr bestellen. Bei zertifizierter Schutzkleidung kommt zusätzlich eine flammhemmende Freigabe dazu, sonst erlischt die Zertifizierung nach IEC 61482 oder EN ISO 11612.

Bei Poloshirts oder Softshelljacken geht es bei der Verfahrenswahl vor allem ums Geld. Bei zertifizierter Schutzkleidung, etwa gegen Störlichtbogen oder Flammen, entscheiden Sie mit der Wahl zusätzlich mit, ob Ihre Mitarbeiter nach dem Druck noch die volle Schutzwirkung tragen, auf die sie sich verlassen.

  • Kleine Auflagen: Unter 20 Stück sparen Sie mit DTF- oder Transferdruck die Einrichtungskosten des Siebdrucks komplett.

  • Große Auflagen: Ab etwa 50 bis 100 Stück wird Siebdruck pro Teil meist deutlich günstiger als Transferverfahren.

  • Schutzkleidung: Ändern Sie zertifizierte PSA ohne Freigabe des Herstellers, erlischt die Baumusterprüfbescheinigung.

Wie läuft der Bedruckprozess bei Kolzen von der Anfrage bis zur Lieferung ab?

Sie durchlaufen sechs feste Schritte, von der Auswahl der Textilien bis zur fertigen Lieferung an Ihren Betrieb.

  1. Textilien auswählen: Sie wählen im Kolzen Online Shop die passenden Poloshirts, Jacken oder Schutzkleidung für Ihr Team aus.

  2. Logo einreichen: Sie senden uns Ihr Logo mit gewünschter Platzierung und Menge über das Angebot-Anfrage-Formular oder per E-Mail.

  3. Verfahren & Preis erhalten: Wir kalkulieren das wirtschaftlichste Verfahren für Ihre Stückzahl inklusive Einrichtungskosten und Staffelpreis.

  4. Muster freigeben: Sie erhalten eine digitale Druckvorschau oder ein reales Musterstück und geben es frei, bevor die Serienfertigung beginnt.

  5. Herstellerabstimmung bei PSA: Bei zertifizierter Schutzkleidung stimmen wir Platzierung und Material zusätzlich mit dem Hersteller ab, damit die Norm erhalten bleibt.

  6. Produktion & Lieferung: Nach Ihrer Freigabe drucken oder besticken wir die Ware und liefern sie fertig konfektioniert an Ihren Betrieb.

Je genauer Sie Ihr Motiv beschreiben und die gewünschte Menge nennen, desto schneller steht das Angebot. Bei Schutzkleidung lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Textilart, denn inhärent flammhemmende Fasern verhalten sich beim Druck anders als nachträglich imprägnierte Baumwolle.

Warum verlieren Sie bei Schutzkleidung schnell den Normschutz, wenn einfach drauflos gedruckt wird?

Bei Warnschutzkleidung kann ein Emblem die vorgeschriebene Mindestfläche des fluoreszierenden Materials unterschreiten und eine Weste der Klasse 2 auf Klasse 1 heruntersetzen. Die DGUV weist in ihren FAQ zu Schutzkleidung ausdrücklich auf dieses Risiko hin, denn Kategorie-III-PSA verliert ihre Baumusterprüfbescheinigung, sobald Sie sie ohne Freigabe des Herstellers verändern.

Gut zu wissen: Bei flammhemmender Schutzkleidung müssen Embleme selbst aus flammhemmendem Gewebe bestehen und mit flammfesten Garnen befestigt werden. Ein brennbares Emblem oder ein Faden mit niedriger Schmelztemperatur schwächt sonst die Schutzwirkung der ganzen Jacke.

Kolzen veredelt deshalb zertifizierte Störlichtbogen-Schutzkleidung flammhemmend und stimmt jeden Druck mit dem Hersteller ab, wie im Ratgeber zur Störlichtbogen Schutzkleidung Klasse 2 beschrieben. Für Multinorm-Teams mit Flamm- und Störlichtbogenschutz gilt aktuell IEC 61482-2:2018 sowie DIN EN ISO 11612:2015, und beide bleiben nur mit einer abgestimmten Veredelung gültig. Passende MultiNorm-Kleidung finden Sie direkt im Kolzen Online Shop, ebenso wie Ihre flammhemmende antistatische Schutzkleidung für den Einsatz mit Logo.

MultiNorm Wetterschutzkleidung

vielfach zertifiziert für den flexiblen Einsatz in Gefahrenbereichen

Jetzt ansehen →

Welches Druckverfahren lohnt sich bei welcher Stückzahl?

DTF-Transferdruck eignet sich schon ab einem einzigen Teil, weil dafür kein Sieb oder Schablone angefertigt wird. Siebdruck zahlt sich dagegen erst ab etwa 25 bis 100 Stück aus, denn für jede Druckfarbe entsteht ein eigenes Sieb mit eigenen Fixkosten.

Verfahren

Sinnvolle Mindestmenge

Farbanzahl

Waschbeständigkeit

Siebdruck

ab ca. 25–100 Stück

jede Farbe braucht ein eigenes Sieb

über 100 Wäschen bei Plastisolfarbe möglich

DTF-Transferdruck

ab 1 Stück, keine Mindestmenge

beliebig viele Farben zum gleichen Preis

ca. 40–60 Wäschen bei richtiger Pflege

Klassischer Transfer-/Thermodruck

meist ab 1 Stück

üblich sind 1–2 Farben pro Folie

ähnlich robust wie DTF, je nach Folie

Stickerei

ab ca. 15–20 Stück pro Motiv

Flächenfarben statt Volltonfarben

mechanisch sehr stabil, kaum Verschleiß

Je mehr Farben Ihr Logo hat, desto stärker wirkt sich das beim Siebdruck auf den Preis aus, weil jede zusätzliche Farbe ein eigenes Sieb braucht. Bei DTF spielt die Farbanzahl für den Preis keine Rolle: Ein mehrfarbiges Logo kostet dort genauso viel wie ein einfarbiges, weil die gesamte Grafik in einem Arbeitsgang auf die Folie gedruckt wird.

Mindestmengen im Überblick: Siebdruck lohnt sich meist erst ab 20 bis 25 Stück, DTF-Transferdruck läuft dagegen ohne Mindestmenge. Für Stickerei kalkulieren Sie üblicherweise 15 bis 20 Stück pro Motiv, weil die einmalige Digitalisierung des Logos erst ab dieser Menge wirtschaftlich ist.

Welche Dateiformate und Auflösung braucht Kolzen für Ihr Logo?

Für den Druck eignen sich Vektordateien wie AI, EPS, PDF oder SVG am besten, weil sie sich verlustfrei auf jede Druckgröße skalieren lassen. Haben Sie nur eine Pixel-Datei, muss diese mindestens 300 dpi bei der tatsächlichen Druckgröße erreichen, denn das Logo von Ihrer Website reicht mit seinen üblichen 72 dpi Bildschirmauflösung dafür nicht aus.

Sie senden uns das Logo zusammen mit der gewünschten Platzierung auf dem Textil. Vor der Produktion prüfen wir die Datei auf Druckfähigkeit und erstellen eine Vorschau oder ein Musterstück, das Sie freigeben, bevor die Serie startet. Falls kein passendes Format vorliegt, sagen Sie uns das einfach bei der Anfrage, wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Auflösung sich noch verwenden lässt oder ob eine Nachbearbeitung nötig ist.

Vom Logo zum fertigen Firmen-Outfit

Die Entscheidung für ein Druckverfahren hängt am Ende weniger von der Optik ab als von zwei Fragen: Wie viele Teile brauchen Sie, und handelt es sich um zertifizierte Schutzkleidung? Bei normaler Arbeitskleidung bestimmen Sie den Preis vor allem über die Stückzahl. Bei Schutzkleidung entscheiden Sie zusätzlich mit der Herstellerabstimmung mit, ob die Zertifizierung nach dem Druck noch gilt.

Fragen Sie bei Kolzen ein individuelles Angebot für Ihre Veredelung an und wählen Sie parallel im Shop die passenden Textilien aus. So liegen Ihnen Preis und Verfahren vor, bevor Sie sich endgültig entscheiden.

Kann ich auch kleine Stückzahlen unter zehn Teilen bedrucken lassen?

Ja, mit DTF-Transferdruck bedrucken Sie Arbeitskleidung schon ab einem einzigen Teil, weil dafür kein Sieb oder Schablone angefertigt wird. Siebdruck lohnt sich dagegen erst ab etwa 20 bis 25 Stück, weil sich die Einrichtungskosten erst auf viele Teile verteilen. Für Kleinserien oder Testläufe ist DTF deshalb meist die praktischere Wahl.

Wie waschbeständig ist ein DTF-Druck im Vergleich zu Siebdruck?

DTF-Druck hält bei richtiger Pflege, also bei maximal 30 bis 40 Grad und ohne Weichspüler, üblicherweise 40 bis 60 Wäschen ohne sichtbaren Qualitätsverlust. Hochwertiger Siebdruck mit Plastisolfarben erreicht auf Baumwolle dagegen oft 100 Wäschen oder mehr. Für Arbeitskleidung mit häufiger Industriewäsche ist Siebdruck deshalb oft die langlebigere Wahl.

Verliert Warnschutzkleidung durch ein Firmenlogo automatisch ihre Zulassung?

Nicht automatisch, aber das Risiko ist real: Ein zu großes oder falsch platziertes Emblem kann die vorgeschriebene Mindestfläche des fluoreszierenden Materials unterschreiten. Dadurch sinkt eine Warnweste der Klasse 2 im Ernstfall auf die Schutzwirkung von Klasse 1. Deshalb stimmt Kolzen Platzierung und Größe bei zertifizierter PSA vorab mit dem Hersteller ab.

Reicht das Logo von unserer Firmenwebsite für den Druck aus?

Meist nicht, denn Website-Logos haben in der Regel nur 72 dpi Bildschirmauflösung. Für den Druck braucht Kolzen mindestens 300 dpi bei der tatsächlichen Druckgröße oder besser eine Vektordatei wie AI, EPS oder SVG. Liegt nur die Website-Version vor, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine Nachbearbeitung möglich ist.

Was ist bei der Bestickung statt Bedruckung zu beachten?

Für Stickerei kalkulieren Sie eine Mindestmenge von etwa 15 bis 20 Stück pro Motiv, weil das Logo zunächst einmalig in eine Stickdatei digitalisiert werden muss. Bei einer Nachbestellung mit demselben Motiv entfällt diese Digitalisierungsgebühr, weil die Stickdatei bereits vorliegt. Stickerei wirkt hochwertiger als Druck und ist mechanisch sehr strapazierfähig.

Sicher & Informiert bleiben

Abonnieren Sie Branchennews, Sicherheitsvorschriften und exklusive Angebote für Profis.

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung.

KI Shop Assistentin

Hallo, ich bin Anna Ihre KI Shop-Assistentin. Wie kann ich Ihnen helfen?