Vollmasken für zuverlässigen Atem- und Augenschutz im industriellen Einsatz
Vollmasken bieten zuverlässigen Atem- und Augenschutz für industrielle Anwendungen mit Staub, Gasen und Dämpfen – vorausgesetzt, Maske und Filter sind passend zur Gefährdungsbeurteilung ausgewählt. Entdecken Sie Modelle für anspruchsvolle Einsatzbereiche mit großem Sichtfeld, hohem Tragekomfort und kompatiblen Partikel-, Gas- oder Kombinationsfiltern.
Atemschutz-Vollmasken mit Augenschutz für Industrie und Gefahrstoffe
Atemschutz-Vollmasken schützen Atemwege und Augen vor ausgewählten Gefahrstoffen, wenn Maske und Filter passend zur Gefährdungsbeurteilung ausgewählt werden. Sie eignen sich unter anderem für Arbeiten mit Staub, Gasen und Dämpfen in der Pharmaindustrie, Petrochemie und chemischen Produktion. Die integrierte Sichtscheibe bietet Augenschutz; je nach Ausführung können Beschichtung und Bauform die Sicht und den Tragekomfort unterstützen.
Vorteile und Eigenschaften
- Großflächige Sichtscheibe zum Schutz der Augen und für ein weites Sichtfeld
- Dicht anliegende Vollmaskenkonstruktion für den Schutz von Atemwegen und Gesicht
- Mit passenden Partikel-, Gas- oder Kombinationsfiltern verwendbar
- Je nach Modell unterschiedliche Filteranschlüsse, Materialien und Ausstattungen
- Für wiederkehrende industrielle Anwendungen ausgelegt; Pflege, Prüfung und Filterwechsel gemäß Herstellerangaben
Einsatzbereiche
Vollmasken können – bei geeigneter Auswahl und nach betrieblicher Gefährdungsbeurteilung – zum Beispiel in folgenden Bereichen eingesetzt werden:
- Pharmazeutische Herstellung und Umgang mit pulverförmigen Stoffen
- Petrochemische Anlagen, Raffinerien und chemische Produktion
- Wartungs-, Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten
- Labor- und Prozessbereiche mit definierten Gefahrstoffen
Filterarten und Schutzstufen
Die benötigte Filterart richtet sich nach dem jeweiligen Gefahrstoff, seiner Konzentration und den Einsatzbedingungen. Partikelfilter nach EN 143 werden mit P1, P2 oder P3 gekennzeichnet. Gasfilter und Kombinationsfilter fallen unter EN 14387 und werden nach ihrem Einsatzbereich markiert, zum Beispiel A für bestimmte organische Gase und Dämpfe, B für bestimmte anorganische Gase und Dämpfe, E für saure Gase und K für Ammoniak und bestimmte organische Ammoniakderivate. Kombinationsfilter verbinden Gas- und Partikelschutz, etwa bei gleichzeitigem Auftreten von Dämpfen und Staub.
Die Filterkennzeichnung muss zum konkreten Gefahrstoff passen. Gasfilter schützen nur gegen die Stoffe, für die sie gekennzeichnet sind. Filtergeräte sind außerdem nicht für jede Umgebung geeignet, etwa bei Sauerstoffmangel oder unbekannter Gefahrstoffkonzentration.
Zertifizierungen und Normen
Achten Sie bei der Auswahl auf die Kennzeichnung des konkreten Produkts und die zugehörigen Herstellerinformationen. Relevante Normen sind:
- EN 136 – Anforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnung von Vollmasken; die Norm unterscheidet die Maskenklassen 1, 2 und 3.
- EN 143 – Partikelfilter für Atemschutzgeräte.
- EN 14387 – Gasfilter und Kombinationsfilter für Atemschutzgeräte.
Die Maskenklasse und die Filterklasse beschreiben unterschiedliche Eigenschaften: Die Klasse der Vollmaske ist nicht mit der Schutzstufe des Filters gleichzusetzen. Auswahl, Einsatzdauer und Wechsel der Filter müssen anhand der Gefährdungsbeurteilung sowie der Herstellerangaben festgelegt werden.